24. März ist Welt-Tuberkulose-Tag

An diesem Tag erinnern wir nicht nur an Robert Koch, der im Jahr 1882 in Berlin die Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums bekannt gab, sondern auch und vor allem an die Leidtragenden dieser weltweit vorkommenden, chronisch verlaufenden Infektionskrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. In Deutschland verzeichnen wir mit circa fünf Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner ein seltenes Vorkommen. Weltweit erkranken allerdings jedes Jahr fast zehn Millionen Personen an einer Tuberkulose und es kommt zu über 1,4 Millionen Todesfällen durch die Krankheit. Problematisch ist vor allem die Situation im südlichen Afrika sowie in Osteuropa und Zentralasien. Leider mussten wir im letzten Jahr einen Anstieg der Krankheitsfälle weltweit und auch in Deutschland verzeichnen. Gerade daher ist die Stärkung der einheimischen Arzneimittelforschung und- produktion eine wichtige Aufgabe, die wir nicht vernachlässigen dürfen. Deswegen haben wir im Bundestag unlängst ein Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung beschlossen. Wir brauchen Kompetenz und Produktionskapazitäten hier vor Ort, um auch solche Erkrankungen besser beherrschen und eines Tages ausmerzen zu können.