Jahrestag des Mauerbaus

Jahrestag des Mauerbaus
Magdeburger Bundestagsabgeordneter Tino Sorge (CDU) trifft Vertreter der Opfer des SED-Regimes Am 13. August jährt sich der Jahrestag des Baus der Berliner Mauer, als Synonym der Teilung Deutschlands. Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge (CDU) hat in einem Gespräch mit Vertretern des VOS – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. am Vorabend des Jahrestags des Baus der Berliner Mauer darauf hingewiesen, dass eine vollständige Aufarbeitung der Thematik noch nicht erfolgt ist. "Selbst 25 Jahre nach dem Mauerfall kämpfen Opfervertretungen wie der VOS für eine angemessene und würdige Anerkennung des erlittenen Unrechts in der SED-Diktatur, ein Zustand, der kaum nachvollziehbar ist.", sagte Sorge. In diesem Zusammenhang begrüßte der CDU-Politiker den im Mai dieses Jahres vorgelegten Referentenentwurf zur Erhöhung der Leistungen für SED- Opfer des Bundesjustizministeriums. Politisch Verfolgte aus der ehemaligen DDR sollen ab 1. Januar 2015 mehr Geld vom Staat bekommen. Die so genannten Opferrenten sollen von derzeit maximal 250 auf 300 Euro monatlich steigen. Tino Sorge: „Als direkt gewählter Wahlkreisabgeordneter und Bundespolitiker in Berlin halte ich es für wichtig, gerade in meiner Generation die großen und kleinen Erinnerungen an die Zeit der Teilung Deutschlands und das Leid der Betroffenen wach zu halten.“. In diesem Zusammenhang verwies der Magdeburger Bundestagsabgeordnete auch auf die im Juli eingesetzte Experten - Kommission zur Zukunft der Stasi-Unterlagen-Behörde, die mit Sachsen-Anhalts ehemaliger Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) einen prominenten Vorsitz verfügt. Die Kommission nimmt im Herbst dieses Jahres die Arbeit auf. Er werde sich, so Sorge, für den Erhalt der Magdeburger BStU - Außenstelle einsetzen und habe sowohl von Behördenchef Roland Jahn als auch von Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Versicherung, dass eine Schließung der Magdeburger Außenstelle nicht geplant sei. Vielmehr werde die eingesetzte Kommission erst im Frühjahr 2016 Vorschläge zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde unterbreiten. Anschließend werden diese im parlamentarischen Verfahren erörtert.