8. März ist internationaler Frauentag: Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern

 8. März ist internationaler Frauentag: Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern
Wir haben in der letzten Legislaturperiode viele Verbesserungen im Hinblick auf die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gerade für junge Berufstätige, auf den Weg gebracht. Trotzdem gibt es weiteren Optimierungsbedarf. Gerade die Möglichkeit des Wiedereinstiegs in den Beruf, beispielsweise nach einer Schwangerschaft oder Elternzeit müssen wir weiter verbessern. Derzeit arbeiten vor allem alleinerziehende Mütter in Teilzeit. Das Rückkehrrecht auf den ursprünglichen Arbeitsumfang nach Teilzeit ist ein Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig muss der Bürokratieaufwand und die leichte Umsetzung in den mittelständischen Unternehmen leistbar sein. Zusätzlich besteht  bei der Bezahlung von Frauen und Männern immer noch eine durchschnittliche Lohndifferenz von 21 Prozent. Selbst unter Berücksichtigung, dass Frauen statistisch häufiger in Teilzeit arbeiten, seltener in Führungspositionen tätig sind und schlechter bezahlte Berufe ergreifen, verbleibt eine Lücke von sieben Prozent. Wichtiger als die pauschale Debatte ungleicher Bezahlung ist es, auf die Anforderungen sich wandelnder Arbeitswelten zu reagieren. Dazu gehört beispielsweise die ausreichende Bereitstellung von flexiblen Betreuungsangeboten in den Ländern und familienfreundlicher Arbeitszeitmodelle in den Unternehmen, die es Familien ermöglichen, beides unter einen Hut zu bekommen.