21. September ist Welt-Alzheimertag

Anlässlich des „Welt-Alzheimertages“ habe ich auf die besonderen Bedürfnisse von Erkrankten und deren Angehörigen hingewiesen:

In einer immer älter werdenden Gesellschaft rückt das Thema Alzheimer und Demenz zunehmend in den Fokus. Schon heute erkrankt alle drei Sekunden ein Mensch an einer Demenz. Viele sind sprachlos und überfordert, wenn sie die Diagnose erfahren. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung erhöht sich das Maß an Pflege und Hilfe, die eine betroffene Person benötigt. Deswegen wurden vor allem Demenzerkrankte in der Neuregelung der Pflegereform in dieser Legislaturperiode berücksichtigt.

Neben einer guten medizinischen Behandlung und Betreuung geht es zusätzlich darum, das gesellschaftliche und soziale Bewusstsein für die Erkrankung zu wecken. Ganz nach dem diesjährigen Motto des Welt-Alzheimertages "Demenz. Die Vielfalt im Blick“ muss auch Außenstehenden vermittelt werden, dass sowohl der Verlauf der Erkrankung sowie die Auswirkungen auf das tägliche Leben sehr unterschiedlich sein können. Nur so können sich Erkrankte als Teil unserer Gesellschaft fühlen.

Hintergrund: Weltweit leiden derzeit etwa 50 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung, davon knapp 1,6 Millionen Menschen in Deutschland. Um die Gesellschaft über das Thema und über die besondere Situation und Herausforderungen von Betroffenen aufzuklären, wurde 1994 der Welt-Alzheimertag ins Leben gerufen. Zusammen mit der parallel laufenden „Woche der Demenz“ werden dafür u.a. zahlreiche Vorträge, Workshops und Aufführungen organisiert. Auch in Magdeburg finden in diesem Rahmen mehrere Veranstaltungen statt. Informationen dazu findet man im Internet unter www.welt-alzheimertag.de.