3.12. Tag der Menschen mit Behinderung

Als Wahlkreisabgeordneter und Landesvorsitzender des VdK Sachsen-Anhalt setze ich mich dafür ein, für die rund 200.000 Menschen in Sachsen-Anhalt, die mit einer Behinderung leben, die barrierefreien Gesundheitsversorgung gerade im ländlichen Raum zu verbessern.

Ob mit barrierefreien Bahnhöfen, alltagsgerechten Betreuungsangeboten oder der Unterstützung von Angehörigen: Die strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen müssen entsprechend der regionalen Besonderheiten und Bedürfnisse intelligent gestaltet werden. Auch in kleineren Städten und Gemeinden müssen Ärzte- und Medikamentenversorgung gesichert bleiben, um die Landflucht zu bremsen und die Attraktivität der Regionen insgesamt zu stärken. Nur mit einem breiten Angebot schaffen wir es, neue Ärzte und Apotheker aufs Land zu ziehen und die Menschen auf dem Land zu halten. Beides gehört zusammen. „Angesichts der regionalen Herausforderungen sollten wir nicht mehr danach fragen, in welchen Strukturen bestimmte Leistungen angeboten werden. Viel entscheidender für die Menschen mit Behinderung ist, wer die Leistung am besten anbietet und wie die Menschen diese Einrichtung so einfach wie möglich erreichen können.

Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung müssten, gerade auf dem Lande, überwunden werden, um die vorhandenen Kräfte zu konzentrieren. Dadurch könne das breite Spektrum der Behandlungen bestmöglich angeboten werden. Das gilt für Deutschland, aber vor allem für das vom demografischen Wandel besonders betroffene Sachsen-Anhalt.