Ausbau 5G Frequenzen: Verbesserungen für ländlichen Raum erreicht

Ausbau 5G Frequenzen: Verbesserungen für ländlichen Raum erreicht

Die Bundesnetzagentur hat in dieser Woche die Vorschriften zur Vergabe der 5G-Mobilfunkfrequenzen festgelegt.

Im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf hat die Bundesnetzagentur wichtige Verbesserungen – insbesondere für die ländlichen Räume– in die Frequenzbedingungen aufgenommen. Das betrifft u.a. die Aufnahme aller Landes- und Staatsstraßen sowie aller Bahnstrecken und der wichtigsten Wasserwege.

Dafür habe ich mich als Wirtschaftspolitiker - gerade auch für die ländlichen Regionen - stark gemacht. Wenn wir Digitalisierung der Lebensbereiche aktiv gestalten und die Chancen in Deutschland nutzen wollen, müssen auch die Potenziale für mobiles Internet ausgeschöpft werden.

Unser Mittelstand als größter Arbeitgeber in Deutschland, ist vor allem in den ländlichen Regionen angesiedelt. Damit unsere kleinen und mittleren Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben können, brauchen wir über die Möglichkeit lokaler Frequenzen hinaus eine gleichwertige 5G-Versorgung auch auf dem Land. Denn nur mit dieser neuen Technologie sind innovative Dienste, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge überhaupt möglich.

Hintergrund Anfang November lud ich zu einem Fachgespräch zur Breitbandversorgung nach Barby ein. Im Rahmen einer Unterschriften-Initiative unterstützte ich, wie eine Mehrheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den gleichwertigen 5G-Mobilfunkausbau in Stadt und Land. • Die Bundesnetzagentur hat hohe Mindeststandards für Unternehmen festgelegt, die an der Versteigerung der 5G-Frequenzen teilnehmen wollen. • Bis 2022 sollen etwa in jedem Bundesland 98 Prozent der Haushalte mit Geschwindigkeiten von mindestens 100 Megabit pro Sekunde versorgt werden.