Maßnahmen zur Fertilitätserhaltung möglichst vielen Krebspatienten zugänglich machen

Im Hinblick auf die Diskussion, Maßnahmen zur Fertilitätserhaltung von Krebspatienten zur Kassenleistung zu machen, spreche ich mich für eine zügige und patientenfreundliche Lösung aus.

Ich begrüße, dass die Diskussion hierzu Fahrt aufnimmt. Dabei sollten wir sicherstellen, dass die Maßnahmen zur Fertilitätserhaltung einem möglichst großen Kreis von Krebspatientinnen und -patienten zugänglich gemacht werden.

Die Finanzierung als Leistung der Krankenkassen sollte möglichst bürokratiearm und patientenfreundlich umgesetzt werden. Neben der Möglichkeit, gerade jungen Patientinnen und Patienten eine Familienplanung zu ermöglichen, wäre eine starre Altersgrenze sowie die Voraussetzung eines bestimmten Familienstandes wenig zielführend. Gleichzeitig muss für Betroffene klar sein, dass Maßnahmen zur Fertilitätserhaltung seitens der Krankenkasse getragen werden, ohne dass es langwieriger Antrags- und Genehmigungsverfahren bedarf. Denn in vielen Krebsfällen beginnt die Therapie nur wenige Tage nach der Diagnose.

Hintergrund

  • Die Union plant das SGB V um die Erhaltung der Fertilität als präventive Maßnahme zu ergänzen: diese soll Teil der Krankenbehandlung und Versichertenanspruch werden.
  • Hierzu liegt eine Inititative der AG Gesundheit der CDU/CSU- Fraktion vor, deren Mitglied auch Tino Sorge ist.

Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung.