Mit frischen Themen kann der Pharmadialog 2.0 ein Erfolg werden

In diesem Herbst wird der Pharmadialog nach seiner Premiere 2015 fortgesetzt.

Für die künftige Versorgung mit Arzneimitteln halte ich vier Kernfragen für zentral. Sie werden uns über diese Legislatur begleiten, und wir sollten sie frühzeitig adressieren.

Erstens müssen wir viel konkreter darüber sprechen, wie wir die Chancen der Digitalisierung für die Gesundheitsforschung erschließen. Für den Umgang mit Daten braucht es genauso Rahmenbedingungen wie für therapiebegleitende Apps.

Zweitens werden wir uns darüber Gedanken machen müssen, wie wir die frühe Nutzenbewertung weiterentwickeln können – und dabei sehe ich die Lebensqualität als zentralen Parameter.

Mit der Nutzenbewertung verbunden wird – drittens – die Frage sein, wie wir Preisbildung und Erstattungsmodelle zukunftssicher ausgestalten. Angesichts kommender hochpreisiger Therapien sollten wir auch über Konzepte wie „pay for performance“ offen diskutieren.

Und nicht zuletzt müssen wir die Weichen dafür stellen, dass die Versorgung wirtschaftlich und qualitativ auf hohem Niveau bleibt. Dazu zählen für mich wirksamere Vorschriften zu Lieferengpässen wie auch zum Fälschungsschutz – und ein Arztinformationssystem, das den Arzt sinnvoll unterstützt.

Hintergrund: Diesen Herbst soll der Pharmadialog wieder Fahrt aufnehmen – Vorbereitungstreffen gab es bereits.

Hier gehts zur Pressemitteilung und zum Positionspapier.