Newsletter 07/2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesen Novembertagen geht es mir wie wahrscheinlich vielen von Ihnen. Ich denke zurück an die Zeit um 1989. Häufig wird die Frage gestellt: „Wo warst Du eigentlich, als die Mauer fiel?“ „Wahrscheinlich im Jugendclub“, fällt mir dann spontan ein, denn ich war Teenager mit entsprechenden Interessen. Aber auch dort hat mich die Aufbruchsstimmung und das Gefühl, hier bewegt sich was, erreicht.

Denn mich hat gerade die Zeit um und nach 1989 eigentlich zur Politik gebracht, hat in mir den Wunsch geweckt, auch politisch aktiv zu werden. Helmut Kohl als Führungspersönlichkeit, Vater der Deutschen Einheit und Steuermann durch schwierige politische Zeiten hat mich unheimlich beeindruckt. Dass ich heute als frei gewählter Abgeordneter meine Heimat im gesamtdeutschen Parlament vertreten darf, gibt mir ein besonderes Gefühl und macht mich unheimlich stolz und dankbar.

Gleichzeitig sollten wir uns wieder stärker vergegenwärtigen, dass Vieles, was uns selbstverständlich erscheint, es ist nicht. Das wissen vor allem die Menschen in Ostdeutschland. Lassen Sie uns deswegen zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls und der Grenzöffnung besonders auf das Positive und Verbindende schauen.

Vieles ist erreicht worden - Einiges liegt auch noch vor uns. Lassen Sie es uns gemeinsam anpacken!

Mit herzlichem Gruß

Ihr

Tino Sorge MdB

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