Sanierung historischer Baudenkmäler am Heckenweg wird erneut vom Bund gefördert

Die Sanierung der Siedlung Heckenweg im Magdeburger Stadtteil Reform wurde bereits 2017 mit 680.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert. Im Zuge der aktuellen Haushaltsdebatte konnte erreicht werden, dass die Sanierung der Siedlung auch in diesem Jahr erfreulicherweise erneut im Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ berücksichtigt und mit 500.000 Euro Bundesmitteln bezuschusst wird.

Ich freue mich, dass es uns erneut gelungen ist, das national bedeutsame Baudenkmal in meinem Wahlkreis zu unterstützen. Dies verdeutlicht auch die Bedeutung Magdeburgs und Sachsen-Anhalts in den Bereichen Kultur und Geschichte und trägt zur stärkeren Wahrnehmung unserer Region auf Bundesebene bei.

Die Denkmalpflege zur Bewahrung und Unterhaltung von Kulturdenkmälern leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhaltung unserer kulturellen Identität und Stadtgeschichte.

Hintergrund

  • Die Heckensiedlung wurde 1913 als erste Gartenstadt in Deutschland von Bruno Taut konzipiert
  • Vor dem Hintergrund der schlechten Wohnverhältnisse in den Mietskasernen begeisterte sich ein kleiner Kreis von Arbeitern des Krupp-Gruson-Werkes für die Ideen der deutschen Gartenstadtbewegung, derzufolge den Fabrikarbeitern das Wohnen und Leben in einer grüne Wohnumgebung ermögli-chen werden sollte
  • Den Wohnungen waren Nutzgärten zur Eigenversorgung der Arbeiter zugeordnet.