Welt-Lymphom-Tag: Fortschritt durch Forschung

Am 15. September ist Welt-Lymphom-Tag. Diese seltene Erkrankung wird weltweit jährlich bei ca. 350.000 Menschen diagnostiziert. Hinter dem Begriff verbirgt sich Krebs im Lymphsystem. Obwohl Lymphome an Häufigkeit zunehmen, sind sie vielen Menschen kaum bekannt.

Krebserkrankungen des lymphatischen Systems haben mit über 80 Subtypen viele Gesichter. Problematisch ist, dass Symptome von Lymphomen anderen weniger gefährlichen Krankheiten wie einer Grippe oder Viruserkrankung ähneln. Es ist daher wichtig, dass Personen mit anhaltenden Symptomen zum Arzt gehen, aber auch, dass Ärzte, Pflegepersonal und Patienten für eine frühzeitige Erkennung sensibilisiert werden. Die rechtzeitige Diagnose ist Voraussetzung für eine passende Therapie.

Wir müssen für Patienten mit seltenen Erkrankungen nicht nur die Versorgungssituation in Deutschland weiter verbessern, sondern zusätzliche Forschungsanreize für Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen setzen. Dabei ist die länderübergreifende Zusammenarbeit von Lymphomexperten unverzichtbar. Die Erforschung maligner Lymphome hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das ist Grundlage für zielgerichtete Therapien, die Hoffnung machen, dass Lymphom-Patienten das Leben mit ihrer Erkrankung in Zukunft erträglicher gemacht wird“, so Sorge weiter.

Hintergrund:

  • Der Welt-Lymphom-Tag (Worldwide Lymphoma Awareness Day, kurz WLAD) findet seit 2004 jährlich am 15. September statt
  • Ausgerufen wurde diese globale Initiative von einer großen Vereinigung von Lymphom-Selbsthilfegruppen
  • Der Tag soll auf die spezielle Form von Krebserkrankungen auf-merksam machen