Barbyer Brücke stets im Blick - auch von Berlin aus

Barbyer Brücke stets im Blick - auch von Berlin aus
Vor fast genau einem Jahr habe ich die Mitglieder des Tourismusvereins „Grafschaft Barby“ und der „Arbeitsgruppe Elbbrücke“ in den Bundestag eingeladen. Damit ich die Barbyer Brücke nicht vergesse,  überreichten  mir dabei Otto Bleich und Klaus Bittrich ein Leinwandfoto der Brücke. Damals hatte ich zugesagt, dass das Bild einen würdigen Platz in meinem Berliner Büro erhalten wird.  Das ist nun endlich passiert. Das Bild hängt über meiner Bürotür. Es begrüßt mich beim Hereinkommen und vom Schreibtisch aus habe ich die Brücke in Barby stets im Blick. Aber nicht nur bei der Verschönerung seines Büros lasse ich Wort Taten folgen. Auf meine Initiative hin kamen die Brückeneigentümer der SIRE AG aus Leipzig im Mai erstmals zu Gesprächen persönlich nach Barby und traten auf dem Brückenfest im September auf. Dabei stellten sie noch einmal klar, dass die Brücke erhalten und für die Barbyer nutzbar bleiben wird. Dazu sind ein überregionaler Radweg mit einem Energiepark und ein Ausbau der Brücke als Rettungsweg und Deichzufahrt geplant. Ein so großes und komplexes Vorhaben trifft auf manche Hürden. Ich unterstütze die Investoren gern beim Brückenerhalt . Für den Radweg sollte der alte Schienenweg von Barby nach Brandenburg aufgekauft werden, doch bei Wiesenburg war ein kurzer Abschnitt noch nicht verfügbar. Bei der Deutschen Bahn habe ich mich dafür eingesetzt, dass dieses Wegstück zügig der SIRE AG zum Kauf angeboten werden kann. So trage ich wortwörtlich als „Brückenbauer“ zum Erhalt der Brücke für die Barbyer bei. In den Gesprächen  berichtete die SIRE AG von weiteren Planungen. Das Gleis auf der Brücke soll in den kommenden Wochen entfernt und die Tragfähigkeit der Balken geprüft werden. Ziel ist, so die Eigentümer, die Mitte der Brücke einmal als Fahrbahn auszubauen, damit dort neben Radfahrern und Fußgängern etwa auch ein Notarztwagen die Elbe überqueren kann. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen des Tourismusvereins und der Arbeitsgruppe für ihr Engagement rund um die Brücke. Die Bürgerinnen und Bürger von Barby können sich auch weiterhin auf mich als Fürsprecher der Brücke verlassen. Denn es gilt das Motto: Barby ohne Brücke ist wie Paris ohne Eiffelturm.