Jugend und Parlament: Nachwuchspolitiker simulieren Gesetzgebung

Jugend und Parlament: Nachwuchspolitiker simulieren Gesetzgebung

Tino Sorge lädt Politiker von morgen nach Berlin ein

Tino Sorge und Charline Anastasia Lelgemann vor dem Bundestag[/caption]

Mitte Juni fand im Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament" statt.

315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet, die von Mitgliedern des Bundestages nominiert wur-den, stellten in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nach.

Die Magdeburgerin Charline Lelgemann ist auf Einladung ihres Wahlkreisabgeordneten Tino Sorge (CDU) für vier Tage in die Rolle einer Abgeordneten geschlüpft.

Tino Sorge: „Gerade junge Menschen für Politik zu begeistern, ist mir ein besonderes Anliegen. Mir begegnen viele Jugendliche, die sich einbringen wollen, aber nicht genau wissen, über welche Vereinigung, Initiative oder Partei. Deswegen biete ich gern auch dieses Jahr jungen Erwachsenen die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Bundespolitik zu schauen.“

Zur Debatte standen Entwürfe zur Einführung chancengleicher Bewerbungen für die Behörden des Bundes, zur Schaffung eines Einwanderungsgesetzes, zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft sowie zur Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit dem fiktiven Balkanstaat Illyrien. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren lernen dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal werden 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult treten und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen. Vollbesetzte Besuchertribünen werden dabei für wirklichkeitsnahe Bedingungen sorgen.

Im Anschluss an die Simulation diskutieren die Teilnehmer mit den Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen, wie realitätsgetreu Jugend und Parlament die parlamentarische Arbeit abbildet.

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