Gesundheitsforschung wichtiger denn je! Mehr Mittel auch für Seuchenforschung!

Die aktuelle Lage in Afrika und die dramatische Verbreitung der Ebola-Krankheit beunruhigen zunehmend auch europäische Gesundheitspolitiker. Erste Patienten wurden nach Spanien und Großbritannien ausgeflogen um hier behandelt – und gerettet – werden zu können. Daher betont der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge, Berichterstatter für Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsforschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „Gerade jetzt wird deutlich, welch hohen Stellenwert Spitzenforschung im Gesundheitsbereich hat – und haben muss. Die Politik wird auch weiterhin ausreichende Mittel zur Verfügung stellen müssen, um breit angelegte Gesundheitsforschung zu fördern“, unterstreicht Sorge die Herausforderung der kommenden Jahre. Im Haushaltsplan für 2015 sind bisher gut 25 Mio. Euro für Forschungsausgaben im Gesundheitsbereich vorgesehen. Angesichts der Zuspitzung der Lage und der internationalen Dimension der Ebolaseuche ergänzt Tino Sorge: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Mittel ausgeweitet werden. Außerdem möchte ich mit den neu zuständigen Abgeordneten im Europäischen Parlament dafür kämpfen, dass nicht jeder Staat für sich, sondern auf europäischer Ebene Forschungseinrichtungen gefördert werden. Gesundheitsforschung bedeutet auch Wohlstandssicherung und muss in Zukunft intensiviert werden. Außerdem geht es um eine enge Verzahnung mit der forschenden Gesundheitswirtschaft, um Medikamente zu entwickeln und damit nachhaltig positive Effekte für die Bevölkerung zu erzielen.“