Gesundheitsversorgung weiter stärken - Ärzte und Medikamente müssen auch im ländlichen Raum verfügbar bleiben!

Gesundheitsversorgung weiter stärken - Ärzte und Medikamente  müssen auch im ländlichen Raum verfügbar bleiben!

Anlässlich der Vorstellung des Sachverständigen-Gutachtens zur Entwicklung des Gesundheitswesens betont Tino Sorge (CDU),Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, die Bedeutung der Versorgungssicherheit auch auf dem Lande. „Die strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen müssen entsprechend der regionalen Besonderheiten und Bedürfnisse intelligent gestaltet werden. Auch in kleineren Städten und Gemeinden müssen Ärzte- und Medikamentenversorgung gesichert bleiben, um die Landflucht zu verhindern und die Attraktivität der Regionen insgesamt zu stärken. Nur mit einem breiten Angebot schaffen wir es, Ärzte und Apotheker aufs Land zu ziehen und die Menschen auf dem Land zu halten. Beides gehört zusammen!“, appelliert Tino Sorge an alle Beteiligten. Derzeit bestehen im Gesundheitswesen Grenzen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, die angesichts des demografischen Wandels angepasst werden müssen.

„Die regionalen Herausforderungen müssen dazu führen, dass nicht mehr primär danach gefragt wird, in welchen Strukturen bestimmte Leistungen angeboten werden, sondern wer die Leistung am besten anbietet und wie die Menschen diese Einrichtung so einfach wie möglich erreichen können.“ Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Versorgung sollten, gerade auf dem Lande, überwunden werden, um die vorhandenen Kräfte zu konzentrieren. Dadurch könnte das breite Spektrum der Behandlungen bestmöglich angeboten werden. „Das gilt für Deutschland, aber vor allem für das vom demografischen Wandel besonders betroffene Sachsen-Anhalt“, sagte Sorge, Sachsen-Anhalter Bundestagsabgeordneter und Berichterstatter für Gesundheitswirtschaft und Gesundheitsforschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.