Land muss Investitionspflicht bei Krankenhäusern endlich nachkommen

Land muss Investitionspflicht bei Krankenhäusern endlich nachkommen
Sachsen-Anhalts Krankenhäuser sind wichtige Erbringer qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung. Neben den beiden Universitätsklinika bieten knapp 50 Krankenhäuser mit ca. 16.300 Betten umfängliche Diagnostik und professionelle Patientenbetreuung. Zudem zählen sie zu einem der bedeutenden Wirtschaftszweige Sachsen-Anhalts und erbringen mit rund 1,8 Milliarden Euro pro Jahr einen enormen Anteil der Wirtschaftsleistung unseres Bundeslandes. Um Patienten ein weiterhin ein hohes Niveau zu bieten, bedarf es starker Investitionen in moderne Gebäude und zeitgemäße Ausstattung. Für eine bedarfsgerechte Finanzierung sind aber die Länder zuständig. Darauf hat der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge (CDU) im Nachgang zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausfinanzierung hingewiesen:

„Investitionen in Krankenhäuser sind Investitionen in die Zukunft. Die Bundesländer, auch Sachsen-Anhalt, dürfen nicht die dringend benötigten Mittel kürzen oder zweckentfremden. Um einer sinkenden Versorgungsqualität entgegenzuwirken, müssen wir die Strukturen in Sachsen-Anhalt stärken und dürfen zudem die ca. 35.000 Arbeitsplätze nicht gefährden." Mit Blick auf die seit Jahren rückläufigen Investitionszuschüsse der Länder mahnt Sorge, der zugleich Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages ist: "Hinreichend finanzierte Krankenhäuser sind kein Selbstzweck. Sie müssen aber auf unserer Ausgabenliste weiter ganz oben stehen, denn nur das wird sich auch in Zukunft rentieren. Jeder Euro in bessere Krankenhausinfrastruktur ist ein gut angelegtes Geld und kommt den über 600.000 Patienten jährlich zugute."

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