Leben in Würde-Sterben in Würde

Gesetzesvorhaben zur Sterbebegleitung im Deutschen Bundestag In Deutschland wird über ein Verbot der „organisierten” Suizidbeihilfe diskutiert. Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres wird im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Regelung entschieden. Fünf Gruppenanträge liegen derzeit vor, über die ohne Fraktionszwang entschieden werden soll. Sie reichen vom vollständigen Verbot der Suizidbeihilfe bis zur weitgehenden Legalisierung. Tino Sorge: „Wir dürfen Menschen, die beispielsweise an einer unheilbaren Krankheit leiden, am Ende ihres Lebens nicht allein lassen. In Fällen, in denen es nicht mehr um das Ob, sondern das Wie des Sterbens geht, ist es ein Gebot der Menschenwürde und Nächstenliebe, den Betroffenen die Entscheidung selbst zu überlassen, selbstbestimmt und menschenwürdig aus dem Leben scheiden zu können. Dabei sollen sie auf die Unterstützung von Ärzten oder Angehörigen Vertrauen dürfen, ohne dass diese sich standes- oder strafrechtlichen Konsequenzen ausgesetzt sehen. Für kommerzielle Sterbehilfevereine ist hingegen kein Platz. Dies stellt die Regelung ausdrücklich klar." Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss ist einer der Mitunterzeichner des Antrags rund um Peter Hintze, der ärztlichen Suizidbeihilfe unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen soll. Die Stärkung der Rechtssicherheit für Ärzte und der Selbstbestimmung schwerkranker und sterbender Menschen stehen hier im Vordergrund. Den Antrag können Sie hier einsehen Die gesamte Bundestagdebatte vom 2. Juli 2015 können Sie hier sehen Bildunterschrift: der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge lud im November letzten Jahres Kirchenvertreter Albert Steinhäuser und Hospiz Leiterin Tabea Friedersdorf zu einer Diskussion zum Thema Sterbebegleitung in das Roncalli Haus ein