Leuchtturmprojekt der innovativen Medizintechnik erhält Bundesförderung

Leuchtturmprojekt der innovativen Medizintechnik erhält Bundesförderung
Das auf dem Campus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg angesiedelte Forschungsvorhaben STIMULATE - Solution Centre for Image Guided Local Therapies zur Entwicklung innovativer Medizintechnik erhielt in dieser Woche die Zusage für eine langfriste Förderung von bis zu 30 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Damit setzte sich das Magdeburger Projekt in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Wettbewerb gegen mehr als 100 weitere Bewerber aus allen Wirtschaftsbereichen durch und gehört nun zu einem von zehn Nationalen Forschungscampi. Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Bildungs- und Forschungsausschusses des Deutschen Bundestages Tino Sorge dazu: „Das Projekt STIMULATE ist nun das größte vom Bund geförderte Forschungsprojekt in Sachsen-Anhalt. Damit gewinnt Magdeburg national und international als Forschungsstandort weiter an Gewicht. Dies ist nicht nur aus rein wissenschaftlicher Sicht ein Erfolg.“, erklärte der CDU-Politiker, der als Berichterstatter der CDU/CSU- Bundestagsfraktion zuständig für die Bereiche Gesundheitsforschung und – wirtschaft ist. Auch die wirtschaftliche Bedeutung könne sich sehen lassen: „Bereits 30 Ingenieure, Naturwissenschaftler und Mediziner der Universität Magdeburg und der Partner sind im Forschungscampus tätig. Zudem sind erste Unternehmensausgründungen aus dem Bereich der Medizintechnik der Universität Magdeburg hervorgegangen. Das freut mich besonders, da ich mir Anfang des Jahres selbst ein Bild vom Forschungscampus machen konnte und weiß, wie wichtig solche Initiativen als Impulsgeber gerade für unsere immer noch strukturschwache Region sind.“, so Sorge weiter. Der Forschungscampus für minimalinvasive bildgeführte operative Eingriffe STIMULATE in Magdeburg ist ein Leuchtturmprojekt und Entwicklungsmotor für innovative Medizintechnik in Sachsen-Anhalt und Deutschland. Ziel des Verbundes aus Wissenschaft und Wirtschaft ist es einerseits, innovative, wenig belastende Behandlungsmöglichkeiten für Patienten zu eröffnen, andererseits die Kostenexplosion im Gesundheitswesen drastisch einzudämmen. Im Fokus stehen Volkskrankheiten aus den Bereichen Onkologie, Neurologie und Kardiologie. Langfristig soll sich STIMULATE zum Deutschen Zentrum für bildgestützte Medizin entwickeln.