Magdeburg erhält Flaggschiff im Bereich der Gesundheitsforschung

Magdeburg erhält Flaggschiff im Bereich der Gesundheitsforschung

In Anwesenheit des Magdeburger Bundestagsabgeordneten Tino Sorge hat das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Universitätsklinik Magdeburg ein neues Forschungsgebäude eröffnet. Auf rund 4400 Quadratmetern soll die Prävention, die frühere Diagnose von Therapien und Erkrankungen des Nervensystems wie Demenz erforscht werden. Der Standort auf dem Gelände der Universitätsklinik Magdeburg wurde im September 2009 gegründet und wuchs seitdem kontinuierlich.

Derzeit forschen vor Ort 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Nationen.

Die Kooperation ist eng verbunden mit der Otto – von – Guericke – Universität, dem Leibnitz- Institut für Neurobiologie und dem Universitätsklinikum Magdeburg.

Tino Sorge, der Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages ist und dort als Berichterstatter die Bereiche Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft verantwortet, wies auf die Bedeutung der Ansiedlung des DZNE hin: „Mit der Eröffnung des DZNE erhält Magdeburg ein Flaggschiff im Bereich der Gesundheitsforschung und gewinnt deutschland- und weltweit weiter an Bedeutung als Forschungsstandort. Neben den wirtschaftlichen Faktoren verbinde ich damit  auch die Hoffnung, junge gut ausgebildete Menschen in die Stadt zu ziehen oder zu halten."

Der Neubau des DZNE stärkt die gesamte neurowissenschaftliche Forschung in Magdeburg und gibt die Möglichkeit, bestehende Kooperationen weiter auszubauen. Der Neubau bietet Platz für die MRT_PET Bildgebung sowie biomedizinische Labore Trainingsstudien für die klinische Forschung. Es werden die neurobiologischen Mechanismen erforscht, die das Phänomen (Alzheimer Erkrankung) zugrunde liegen.