Magdeburger Berufsschüler stehen mit Tino Sorge für Demokratie ein

Magdeburger Berufsschüler stehen mit Tino Sorge für Demokratie ein
Januar 2015 Tino Sorge begrüßt Berufsschüler der Eike von Repgow Schule im Bundestag.

Schülerinnen und Schüler der Eike von Repgow Berufsschule aus Magdeburg und deren Partnerschule aus Herzogenrath besuchten am Freitag „ihren“ Bundestagsabgeordneten Tino Sorge, um ein Blick hinter die Kulissen des Berliner Politikbetriebs zu werfen. Nachdem die Jugendlichen auf der Besuchertribüne eine Plenardebatte live verfolgen konnten, ging es zu einem Gespräch mit dem Magdeburger Politiker in das „Heiligtum“ einer jeder Fraktion, in den Fraktionssitzungssaal. In jenen Raum, in dem sich immer dienstags in den Sitzungswochen des Deutschen Bundestages sämtliche Abgeordnete einer Fraktion versammeln, hatte nun die Schülergruppe Gelegenheit, direkt vor Ort mehr über die Arbeit eines Bundespolitikers zu erfahren und Fragen zu stellen.

Dabei ließen die Geschehnisse in Paris auch die Schüler nicht kalt. Interessiert fragten sie Sorge, der selbst einige Zeit in Frankreich lebte, nach den politischen Reaktionen und luden den 39jährigen Magdeburger ein, ihren Stand auf der heute stattfindenden „Meile der Demokratie“ zu besuchen. Dieser sagte gern zu.

An ihrem Infostand erinnern die Schüler an die Magdeburger Kaufmannsfamilie Nussbaum und ihrem leidvollen Weg als Juden unter dem nationalsozialistischen Regime. „Die Geschichte der Familie Nussbaum, die die Schüler so toll zusammengestellt haben, im Lichte der aktuellen Geschehnisse gesehen, löst auch bei mir Gänsehaut aus. Deswegen ist es gerad heute so wichtig, bei der „Meile“ zusammen zu kommen und für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit sichtbar zu sein.“, so Tino Sorge.

Auf der Meile der Demokratie besuchte Tino Sorge die Berufsschüler an ihrem Infostand.