Magdeburger Uniklinik beeindruckt Bundesministerin mit Spitzenforschung

Magdeburger Uniklinik beeindruckt Bundesministerin mit Spitzenforschung

Medizinische Spitzenforschung aus Magdeburg ist in der Fachwelt längst ein Begriff. Auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, war beeindruckt von der Universitätsmedizin und den angeschlossenen Forschungsinstituten. Beim Besuch am vergangenen Montag auf Einladung des Magdeburger Bundestagsabgeordneten Tino Sorge traf die Ministerin den Fakultätsvorstand der Universität und besichtigte das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE).

Als Initiator des Besuchs präsentierte Tino Sorge stolz den Magdeburger Campus: „Die Otto-von-Guericke Universität mit ihrer medizinischen Fakultät und der Uniklinik ist ein starker Maximalversorger für zahllose Patienten aus unserer Region. 4.100 Mitarbeiter sind hier tätig, es werden 1.500 angehende Mediziner ausgebildet und 26 Kliniken arbeiten mit 29 Institute gemeinsam für die Versorgung der Menschen und in der medizinischen Forschung.“

Im Deutschen Bundestag wurde mit dem Versorgungsstrukturgesetz gerade die Universitätsmedizin gestärkt und besonders die Notfallambulanz auskömmlicher finanziert. Durch Förderung des Bundes haben sich zudem rund um den Magdeburger Campus renommierte Institute angesiedelt. Der DZNE-Standort Magdeburg konzentriert sich dabei auf die Erforschung und Therapie von Demenzen.

Bundesministerien Wanka sieht die Forschungsmittel dafür in Magdeburg gut angelegt und sagte: „Bund und Landesregierung haben sich hier nachhaltig engagiert, um ein solch leistungsfähiges Forschungszentrum zu errichten. Durch Verbindung von Forschung und praktischer Patientenversorgung gehen die Magdeburger Forscherinnen und Forscher neue Wege, um von Demenz Betroffenen zu helfen.“ Ein Beispiel dafür ist die innovative Gedächtnisambulanz im Forschungszentrum, zu der Patienten wie in eine normale Sprechstunde gehen können. So lebt die Wissenschaft nicht im Elfenbeinturm, sondern ist für die Patienten da.

Als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages ist Tino Sorge direkt mit den bevorstehenden Reformen des Medizinstudiums und der Pflegeausbildung befasst und blickt voraus: „Damit wird unsere Universitätsklinik als Ort der Arztausbildung und Partner der Pflegeschulen noch wichtiger für unsere Region. Denn durch die angebotenen attraktiven Studien- und Arbeitsplätze zieht es Studenten und Fachkräfte mit ihren Familien nach Magdeburg die wiederum für die medizinische Versorgung vor Ort zur Verfügung stehen.“

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