Pflege-TÜV durch realistisches Bewertungssystem ersetzen!

Pflege-TÜV durch realistisches Bewertungssystem ersetzen!
Die aktuelle Diskussion macht den Handlungsbedarf beim sog. „Pflege-TÜV“ deutlich. Daher fordert der Berichterstatter für Gesundheitsforschung und Gesundheitswirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tino Sorge:

„Die Pflege ist einer der größten Herausforderungen in den nächsten Jahren. Es geht dabei darum, Pflegebedürftigen transparente Informationen zu bieten, damit sie sich ein realistisches Bild der Situation in einer Pflegeeinrichtung machen können. Das bisherige System ist dafür nicht tauglich.“

„Pflege-TÜV“ wird umgangssprachlich für die regelmäßige Qualitätsprüfung ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen genutzt, die durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung im Auftrag der Landesverbände der Pflegekassen nach § 114 SGB XI durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen werden in Form von Pflegenoten dargestellt. Die Qualitätsprüfungen werden derzeit nicht nach wissenschaftlich fundierten Kriterien durchgeführt.

„Wir müssen umgehend ein System entwickeln, dass anhand objektiver Kriterien und mittels regelmäßiger und unangekündigter Kontrollen die Qualität sichern hilft und diese Informationen dann auch allen Interessierten uneingeschränkt zu Verfügung stehen. Eine Verrechnung von Pflege und Freizeitangeboten darf es nicht mehr geben. Hochwertige Pflege für ein würdevolles Altern muss Leitgedanke bei der Beurteilung sein. Das gehen wir jetzt an!“

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