Politiker im Praktikum: Tino Sorge als Notfallsanitäter

Im Rahmen von “Tino im Team” mache ich mir regelmäßig in verschiedensten Bereichen ein Bild vor Ort. Auf Einladung der Johanniter-Unfall-Hilfe war ich diesmal als Notfallsanitäter im Einsatz.

Einmal mit Blaulicht und Martinshorn durch die Stadt fahren, für mich ging dabei ein Kindheitstraum in Erfüllung. Im echten Ernst des Lebens geht es dabei aber oft um Leben und Tod. Sanitäter und Notarzt sind ein eingespieltes Team, das im Notfall schnell zu Hilfe eilt. Jeder Einsatztag ist anders und ich habe Hochachtung vor der Arbeit, die diese Frauen und Männer für uns täglich leisten.

Als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages erfuhr ich aus erster Hand den Alltag einer Rettungswache. Die Helferinnen und Helfer nutzen modernste Technik, doch kommt es vor allem auf gut geschultes Personal an. Mit dem 2014 in Kraft getretenen Notfallsanitätergesetz hat der Bundestag die Ausbildung des Rettungsassistenten neu geregelt. Damit wurde u.a. auf die gestiegenen Anforderungen des Rettungseinsatzes reagiert. In drei, statt bisher zwei Jahren Ausbildung werden die als Notfallsanitäter tätigen Fachkräfte auf die zahlreichen Anforderungen im Rettungsdienst vorbereitet.

Als Politiker ist es mir wichtig, direkt vor Ort zu erfahren, was von uns als Gesetzgeber beschlossene Gesetze in der Umsetzung bedeuten. Die Umstellung der Ausbildung und die Weiterbildung der Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter haben hier sehr gut funktioniert. Herzlichen Dank an die Johanniter-Unfall-Hilfe für die Gelegenheit, als “Praktikant” spannende Einblicke in deren Berufsalltag zu bekommen.