Rollstuhlsportgruppe braucht eine Rampe

Rollstuhlsportgruppe braucht eine Rampe

Anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderungen besuchte der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge die Rollstuhlsportgruppe des KSV Galaxy in Nordwest und trainierte kräftig mit.

„Es ist beeindruckend wie professionell die geübten Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer Sport treiben. Tischtennis, Badminton, Slalomfahren und Basketball erfordern Kraft und Beweglichkeit. Im Rollstuhl ist dies nachweislich schwieriger. Gemeinsam leben Teilnehmer mit und ohne Behinderung hier aktive Selbsthilfe und Inklusion.“, sagte Tino Sorge.

KSV-Trainer Jörg Schrader zeigte dem Politiker nicht nur die sportlichen Leistungen der Gruppe, sondern auch ein drängendes Problem. Um überhaupt in der Turnhalle in der Othrichstraße trainieren zu können, müssen die Rollstuhlfahrer eine hohe Stufe, die nach außen öffnende schwere Brandschutztür und die Türschwelle überwinden. Nur dank einer in Eigeninitiative aufgeschütteten provisorischen Zufahrt kann mit großem Kraftaufwand die Tür erreicht werden. Dieser unbefestigte Weg ist aber gerade jetzt im Winter oft schlammig oder gefroren, wodurch die Rollstühle verschmutzt und das Hinauffahren zusätzlich erschwert werden.

Tino Sorge dazu: „Es ist schon ein „Treppenwitz“ das in der Halle rollstuhlgerechte Toiletten vorhanden sind, aber der Eingang der Turnhalle nicht barrierefrei ist, sprich die Tür keine Rampe hat. Solche Alltagsbarrieren grenzen Menschen mit Behinderungen aus und erschweren den Betroffenen die gleichberechtigte Teilhabe am Alltagsleben. Hier muss schnellstens Abhilfe geschaffen werden.“, stellte Tino Sorge nach dem Besuch fest und sagte Unterstützung zu.