Ebola mahnt uns zu bewusstem Handeln und Vorsorge!

Ebola mahnt uns zu bewusstem Handeln und Vorsorge!
Die Lage in den von Ebola betroffenen Ländern Sierra Leone, Guinea und Liberia ist dramatisch. Schätzungsweise 9.000 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Ebola erkrankt. Mehr als 4.000 Menschen sind seit dem Ausbruch der Epidemie gestorben. Anlässlich des aktuellen Berichts des Sonderbeauftragten der Bundesregierung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie, Botschafter Lindner, und angesichts der Debatte im Landtag von Sachsen-Anhalt hinsichtlich eines Abschiebestopps in Ebola-Gebiete mahnt der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge (CDU): "Wir dürfen uns jetzt nicht im organisatorischen Klein-Klein aufhalten, sondern müssen umfassende Maßnahmen andenken“, so Sorge heute nach der Sitzung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages. „Bis zum Jahr 2020 wird Deutschland rund 500 Mio. EUR für Impfprojekte aufwenden, das ist ein deutliches Zeichen für eine langfristige Herangehensweise, die den Menschen wirklich hilft“, stellt der Gesundheitspolitiker fest. „Ein Impfstoff gegen Ebola wäre ein großes Signal für die Menschen in den betroffenen Regionen“, so Sorge weiter.  Seit Wochen wird ein Impfstoff zur Bekämpfung des Ebola-Virus erforscht und getestet. Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) nehmen 30 freiwillige Studienteilnehmer einen Wirkstoff namens rVSV-ZEBOV, um erste Hinweise auf dessen Verträglichkeit und Wirkungsweise im Körper zu erhalten.  „Bei all diesen Anstrengungen dürfen wir aber nicht vergessen, hier vor Ort den kommunalen Gesundheitsdienst zu stärken und für die Bedeutung des Impfens zu sensibilisieren.  Die Vorsorge vor Krankheiten sollte uns sehr wichtig sein. “, so Sorge, Berichterstatter für Gesundheitsforschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, abschließend.