Tino Sorge, MdB: Koalition stärkt Unabhängige Patientenberatung!

Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD haben sich darauf verständigt, noch vor der Sommerpause den Ausbau der "Unabhängigen Patientenberatung" umzusetzen. Ein Schwerpunkt der zusätzlichen Mittelzuweisung wird der Ausbau telefonischer Beratungsangebote sein, um noch mehr mobilitätsunabhängige und trotzdem individuelle Hilfestellungen anzubieten. Außerdem wird die Anzahl der Beratungsstellen deutlich erhöht, so dass eine noch bessere regionale Versorgung gewährleistet wird.

Dazu der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Tino Sorge (CDU): "Wir erhöhen die Mittel für die "Unabhängige Patientenberatung" in der laufenden Förderperiode bis Ende 2016 von 5,2 auf 9,0 Mio. EUR und stärken damit die Patientenorientierung in der Gesundheitspolitik. Das ist ein wichtiges Zeichen für alle Betroffenen, aber auch für deren Angehörige und unterstreicht die große Bedeutung der Patientenrechte, vor allem auch der Transparenz und der flächendeckenden Versorgung", so Tino Sorge weiter. "In Magdeburg haben wir hervorragende Erfahrungen mit der örtlichen Beratungsstelle gemacht und ich bin sehr froh, dass dieses Angebot weiter intensiviert und auch in zusätzlichen Regionen angeboten werden kann. Damit kann das Beratungsangebot vor Ort weiter ausgebaut werden und wird direkt bei den Menschen ankommen", freut sich der Berichterstatter für Gesundheitswirtschaft und -forschung der CDU/CSUBundestagsfraktion.

Hintergrund Unabhängige Patientenberatung: Die bundesweiten Beratungsstellen informieren Patienten neutral zu gesundheitlichen, rechtlichen und psychosozialen Themen, bspw. bei Streitigkeiten mit den Krankenkassen und Informationen zu Operationen etc. Seit Anfang 2011 besteht dieses Angebot als Regelleistung im Recht der gesetzlichen Krankenversicherung (§ 65b SGB V). Die Fördermittel in Höhe von derzeit jährlich rund 5Millionen Euro werden vom „Spitzenverband Bund der Krankenkassen“ jeweils für eine Laufzeit von fünf Jahren vergeben. Gefördert wird derzeit die Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH (UPD) als Verbund unabhängiger Beratungsstellen. Gesellschafter der UPD sind die Verbraucherzentrale Bundesverband, der Verbund unabhängige Patientenberatung und der Sozialverband VdK Deutschland.